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10.08.2010

Eröffnung des Bruno-Paul-Hauses in Hellerau

Dienstag, 24. August 2010, 17 Uhr Vernissage zur feierlichen Eröffnung des Bruno-Paul-Hauses

Enthüllung der Skulptur „GENIUS LOCI“ von Colin Ardley
Ausstellung mit Werken von Reiner Tischendorf, Ekkehard Tischendorf, Werner Schellenberg, Rainer Hempel, Colin Ardley

Einführende Worte:
Dirk Hilbert, 1. Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft
Joseph-Peter Meier Scupin, Architekt
Dr. Wolfgang Thiele, Grundbesitz Hellerau
Manfred Wiemer, Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden
Dr. Wilhelm Zörgiebel , Grundbesitz Hellerau

Laudatio:
Dr. Gisbert Porstmann , Direktor der Städtischen Galerie Dresden

Live Musik:
Peter Till & sein Druckluftorchester

Ab 19:00 Uhr geöffnet für Publikum, Eintritt frei, Gastronomie: Gourmetta-Catering
GebäudeEnsemble Deutsche Werkstätten Hellerau

Moritzburger Weg 67
01109 Dresden

Mit dem Bruno-Paul-Haus schließt sich die letzte Lücke des GebäudeEnsembles.
Der Münchner Joseph Peter Meier-Scupin ist Architekt des Neubaus, der an der Stelle des ehemaligen Spänebunkers entsteht. Durch das neue "Bruno-Paul-Haus" wird das GebäudeEnsemble das bisher noch fehlende Element erhalten und so zusammen mit den rekonstruierten Riemerschmid-Gebäuden, dem zum Restaurantflügel umgestalteten Lagerhaus und den neu gebauten Atelierhäusern aus Holz, eine einzigartige Architektur widerspiegeln.
„Leben und Arbeiten, Kultur und Natur” – nach diesem bedeutenden und erfolgreichen Modell ließ der Unternehmer Karl Schmidt zusammen mit dem Deutschen Werkbund zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Gartenstadt Hellerau und ihr Kernstück, das GebäudeEnsemble Deutsche Werkstätten Hellerau, errichten.
Bruno Paul (* 19. Januar 1874 in Seifhennersdorf; † 17. August 1968 in Berlin) war als Architekt ein Wegbereiter der modernen Zweckarchitektur, außerdem satirischer Zeichner, erfolgreicher Möbeldesigner und Inneneinrichter.
Seit 1911 arbeitete er mit den Deutsche Werkstätten Hellerau zusammen. Paul entwarf 1935 für Karl Schmidt-Hellerau das Anbaumöbelprogramm „Die wachsende Wohnung“, das auch nach dem Zweiten Weltkrieg bis circa 1958 in den Deutsche Werkstätten Hellerau produziert wurde.

Quelle: Presse Hellerau/ Grundbesitz Hellerau GmbH

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