25.11.2011
"Himmel und Erde" und "Bilder sind Brücken"
Der Kunstdienst lädt ein
In der Dreikönigskirche/Haus der Kirche Dresden (geöffnet Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonntag 10 bis 16 Uhr)
2. Dezember 2011bis 15. Januar 2012
Himmel und Erde
DigitArt
Thomas Went, Dresden
Eröffnung: Donnerstag, 1. Dezember, 18 Uhr; Begrüßung: Dr. Frank Schmidt, Leiter des Kunstdienstes; Einführung: Heinz Weißflog, Dresden; Musik: Cordula Bräuer, Querflöte, Dresden, Mitglied der Staatskapelle Dresden; Nach-Wort: Angelika Busse, für die Ausstellungsarbeit im Kunstdienst
Übernahm die Fotografie seit ihren Anfängen vor rund 100 Jahren noch Aufgaben mit hohem Dokumentationsanspruch im Gegensatz zur Malerei, die frei davon ihren Weg in die Moderne nahm, so kann sie sich heute selbst von Aufgaben des Abbildens dank digitaler Technik befreien und analog zur Malerei eigenständige abstrahierte Bildwerke schaffen. Ist das noch Fotografie oder schon Malerei?
Thomas Went nennt es DigitART. DigitArt sind Bilder, die ursprünglich auf fotografische Art als zeitlicher und räumlicher Ausschnitt eines alltäglichen Sehens und Erlebens entstanden. Thomas Went verarbeitet diese mittels digitaler Technik und Bildbearbeitung zu neuen eigenständigen Bildwerken. Diese Technik ist dem 1946 in Dresden geborenen seit 1993 freiberuflichen Architekten und Farbgestalter zunehmend hilfreich. So kann er auch mit Parkinsonerkrankung sich großartig künstlerisch ausdrücken.
Im Rechnungsprüfungsamt der Landeskirche Sachsens Caspar-David-Friedrich-Straße 5, 01219 Dresden, Montag-Freitag 8 bis 16 Uhr
20. Oktober 2011 bis 31. März 2012
Bilder sind Brücken
Malerei, Collage, Scherenschnitt
Christiane Latendorf, Dresden
In ihrer Kunst erzählt Christiane Latendorf von den täglichen Begegnungen auf eine ganz eigenwillige Art. Die Form ist das Eigentliche, was sie interessiert und worum sie ringen muss. Über den Inhalt braucht sie sich keine Gedanken zu machen, denn ihr Leben ist reich und voller Ideen. Der Scherenschnitt ist ihr Ausdrucksmittel, mit dem sie fast spielerisch umgeht. Vogel, Fisch, Hirsch und Kuh, Käfer und Sonnenblumen, Blätter und Blüten werden zum beliebten Formenkanon. Ihre Nähe und Liebe zum Tier und die Vorstellung, alles sei beseelt und von Leben und Liebe durchdrungen, macht ihren Kosmos aus, in dem sie ihre Träume der Kindheit wie einen Schatz bewahrt und behütet hat. Ein Bild regt das andere an. Ein Wort gibt das andere. Bilder sind wie Menschen. Sehr verschieden, inhaltsschwer und frei in ihrem Ausdruck. Form braucht Zeit und mit der Zeit kommen die Bilder, die zu Brücken werden, zum offenen Blick des Betrachters.
Quelle: Kunstdienst der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens; Haus der Kirche/Dreikönigskirche