22.09.2021

Imaging Science – Die Schönheit der Wissenschaft

Altana Galerie der TU Dresden zeigt mit einer Ausstellung wissenschaftlicher Bilder aller Forschungsbereiche den Bezug zwischen Wissenschaft und Kunst

In der Altana Galerie der TU Dresden ist seit vergangenem Freitag die neue Ausstellung „Imaging Science – Die Schönheit der Wissenschaft“ zu sehen. Die Schau versammelt einen Monat lang wissenschaftliche Bilder aus den ganz unterschiedlichen Forschungsbereichen des Clusters ‚Center for Advancing Electronics Dresden‘ (cfaed), einer Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung der TUD. Prof. Ursula M. Staudinger, Rektorin der TUD, hob in ihrer Eröffnungsrede die wissenschaftlichen Leistungen des Clusters hervor und ging auf die engen Bezüge von Wissenschaft und Kunst ein. Die rund 70 gezeigten Werke sind eine Auswahl aus fünf Jahrgängen der Cluster-internen ‚Scientific Image Contests‘ des cfaed.

Ob hitzeflirrende Lavaströme, eine exotische Blüte in ultrastarker Makroaufnahme, vergoldetes Herbstlaub, sonnige Strandlandschaften oder abstrakte Gebirge im 3D-Rendering-Look: Die ersten Assoziationen mit den Bildern der Ausstellung „Imaging Science“ sind zwar höchst verschieden, greifen aber auf bekannte und vertraute Sujets zurück – und liegen damit oft meilenweit daneben, was die Deutung des Dargestellten betrifft.

Dieser Effekt ist willkommen und gewollt. Die Wissenschaftsbilder aus den Forschungsbereichen des Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) eröffnen ungewohnte Bildwelten, die Menschen außerhalb der Wissenschafts-Community selten zu Gesicht bekommen. Die Ursprünge der Bilder sind dabei ebenfalls äußerst divers – zu sehen sind Abbildungen aus dem Rasterelektronenmikroskop, künstlerische Visualisierungen, gerenderte Veranschaulichungen von Datensätzen und vieles mehr. Einige der Bilder sind rein wissenschaftliche Ergebnisse, andere eher „Un- oder Abfälle“, also eigentlich sehr treffende Zeugnisse von klassischem wissenschaftlichen Arbeiten: Versuch und Irrtum. Einige der Grafiken entstanden gewollt unter rein ästhetischen Gesichtspunkten, beispielsweise um wissenschaftliche Zusammenhänge darzustellen, oder als illustrative Abbildung eines Forschungsergebnisses etwa für die Titelseite eines Fachjournals.

Um diese visuell reiche und vielfältige Kraft der Bilder einzufangen und (auch) außerhalb der Fachwelt sichtbar zu machen, hat das cfaed 2016 die ‚Scientific Image Contests‘ aus der Taufe gehoben. Der für alle Mitglieder und assoziierten Mitglieder des Clusters offene Wettbewerb dient seitdem jährlich als Marktplatz der beeindruckendsten visuellen (Neben-)Produkte der cfaed-Forschung.

In diesem Jahr beging der Cluster bereits die fünfte Ausgabe des Wettbewerbs. In der Datenbank finden sich inzwischen weit über 300 Einreichungen. Eine Vielzahl der früheren Beiträge ziert in Form großformatiger Prints die Gänge des cfaed-Neubauflügels im Barkhausen-Bau sowie des Laborgebäudes des zugehörigen Dresden Center for Nanoanalysis (DCN). Eine Auswahl ist auch auf dem Instagram-Kanal des cfaed zu finden. Die vollwertige Ausstellung ist nun ein besonderer Höhepunkt in der Geschichte der Image Contests.

•    Ausstellungszeitraum: Bis 22. Oktober 2021
•    Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10 – 18 Uhr
•    Ort: TU Dresden, Görges-Bau, Helmholtzstraße 9, 01069 Dresden

 

Quelle: TU Dresden / Presse

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