27.04.2022

Kunst im Rathaus

Ausstellung „1.700 Wörter über die Juden von Dresden“ im Foyer Goldene Pforte und Ausstellung der Jahresreihe "Natürlichkeiten" in der Galerie 2. Stock

Ausstellung: 1.700 Wörter über die Juden von Dresden
Ort: Foyer Goldene Pforte
Laufzeit: bis 13. Mai 2022
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 9–15 Uhr, Di 9–18 Uhr, Fr 9–14 Uhr
Eintritt: kostenlos

Noch bis zum 13. Mai 2022 ist die Ausstellung „1.700 Wörter über die Juden von Dresden“ im Foyer Goldene Pforte des Neuen Rathauses, Rathausplatz 1, zu sehen. Die Ausstellung, initiiert und gestaltet vom KIW-Gesellschaft e. V., besteht aus einer Serie von 26 Plakaten mit Texten, Zeichnungen und Fotografien, die von der Geschichte und Kultur des jüdischen Lebens in Dresden vom Mittelalter bis heute erzählen.

Ursprünglich waren für die Ausstellung  Plakate mit insgesamt 1.700 Wörtern geplant. Bei der Recherche-Arbeit kamen allerdings so viele Informationen zusammen, dass der Umfang auf 26 erweitert wurde – nur der Ausstellungstitel blieb unverändert. Begleitet wird die Ausstellung von einer illustrierten Broschüre in drei Sprachen, die das komplette Material enthält und zum kostenlosen Mitnehmen in der Ausstellung ausliegt.

 

Ausstellung: Verletzlichkeit und Verantwortung
Ort: Galerie 2. Stock
Laufzeit: bis 28. Mai 2022
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis
18 Uhr, außer an Feiertagen
Eintritt: kostenlos

In ihrer vierteiligen Jahresreihe „Natürlichkeiten“ stellen die Dresdner Sezessionistinnen die Mensch-Umwelt-Beziehung ins Zentrum ihrer künstlerischen Auseinandersetzung.
Die zweite Ausstellung zeigt Arbeiten von Bärbel Kuntsche (Jg. 1939), Christiane Latendorf (Jg. 1968), Gerda Lepke(Jg. 1939) und Gudrun Trendafilov (Jg. 1958).

Der Ausstellungstitel umschreibt metaphorisch die Suche nach dem eigenen Selbstverständnis als eine mögliche Art der Emanzipation im Denken auf dem Weg zur Selbsterkenntnis.
Die Selbstbilder der vier ausstellenden Künstlerinnen können wie Zustandsbeschreibungen der Seele gelesen werden. Insbesondere der Kopf war innerhalb der Kunstgeschichte immer auch ein Symbol für Intellekt, Seele, Zeitgefühl und Zeitgeist, für Modebewusstsein und Charakter, für Vergegenwärtigung von Heldentum und Herrscherkraft, für Weisheit, Verschlagenheit und Dummheit. Der Kopf ist ein Sinnbild für Verlust und Gewinn, für Versagen und Motivation.

 

Quelle: Landeshauptstadt Dresden/Presse

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