24.09.2021

Neue Ausstellung in der Städtischen Galerie Dresden

Eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst - kuratiert von Andreas Hildebrandt

Die Idee
Der Maler Andreas Hildebrandt hat Grundformen seiner intuitiv gefundenen Gemäldekompositionen sowie Prämissen und Verwandtschaften seiner künstlerischen Arbeit untersucht. In den letzten Jahren schuf er über 500 „Prototypen“ genannte Linoldrucke. Davon ausgehend stellt er Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus seinem Umfeld und kulturelle Innovationen im weitesten Sinne vor. Sein Interesse zielt auf das Ergründen von Entstehungsprozessen, es geht um den Prototyp als Vorstufe und Rohmaterial sowie um die Materialien und Gestaltungen innewohnende kulturelle Tradition und Vision.

Die Künstler
An der Ausstellung sind folgende Künstlerinnen und Künstler beteiligt: Agathe Böttcher, Martin Böttger, Theo Boettger, Jan Brokof, Susan Donath, Henriette Grahnert, Paule Hammer, Andreas Hildebrandt, Karl Hans Janke, Anna Myga Kasten, Willy Kriegel, Anna Leonhardt, Johannes Makolies, Ulrike Mundt, Clemens Reinecke, Sebastian Rug, Georg A. Sadowicz, Sophia Schama, Alexandra Schewski, Ips Typographus, Albert Wigand, Silvio Zesch.

Die Leihgaben
stammen aus dem eigenen Bestand der Städtischen Galerie sowie aus der Kustodie der Technischen Universität Dresden, dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale),  der Galerie Werner Klein in Köln, der Galerie Kleindienst in Leipzig, dem Kunstblumen- und Heimatmuseum Sebnitz, dem Rosengarten e. V. Wermsdorf sowie aus privaten Sammlungen.

Die Ausstellung
soll das Netz von Quellen und formalen Interessen des Künstlers, seine Wahrnehmungen und deren Verknüpfungen auf dem Weg zur bildnerischen Arbeit erfahrbar machen: Wie gelangen Künstler jenseits von direkten Gegenstandsbezügen zu ihren Bildfindungen? Werke aktueller Kunst stellen Muster für individuelle Beschäftigungen mit einem bildnerischen Thema oder einer Problemstellung dar. Daneben stehen Artefakte als Belege für verschiedenste Arten von gestaltenden Aktivitäten. Kunstwerke werden so mit technisch-funktionalen, historischen, theoretischen, volkskünstlerischen und sogar biologisch bestimmten Formen in einen Zusammenhang gebracht. Das Erkennen sinnlicher Zusammenhänge in diesem Spannungsfeld inhaltlicher Verbindungslinien sowie das Erzeugen und Hinterfragen assoziativer Bezüge soll den Blick für eine alternative Betrachtung künstlerischer Innovationen öffnen. Zu sehen sind 35 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Installationen und Skulpturobjekte, Messgeräte und wissenschaftliche und technische Geräte und Modelle, handwerkliche Muster sowie archäologische Fundstücke.

Adresse
Städtische Galerie Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden

www.galerie-dresden.de

Öffnungszeiten
SA 18. September 2021 bis SO 09. Januar 2022
DI bis SO 10.00 bis 18.00 Uhr, FR 10.00 bis 19.00 Uhr,
MO geschlossen

Eintritt
5 Euro / ermäßigt 4 Euro, Gruppen ab 10 Personen 4,50 Euro
Freitag ab 12.00 Uhr Eintritt frei

 

Quelle: Museen der Stadt Dresden / Presse

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