maxity
11.08.2017

Podiumsdiskussion: Wie werden wir reden?

Am Donnerstag, 24. August 2017, 19 Uhr
Mit: Lamya Kaddor, Islamische Religionspädagogin, Duisburg
Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden
Moderation: Cornelius Pollmer, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt

In Dresden ist es nicht mehr ganz einfach, öffentlich über politische oder gesellschaftliche Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen. Seit dem Auftreten der lautstarken oder schweigenden Pegida-Sympathisanten und den zahlreichen Initiativen gegen diese Bewegung ist die Stadtgesellschaft merklich gespalten. Die Kommunikation zwischen den politischen Lagern ist schwieriger geworden, in vielen Fällen ist sie kaum noch möglich oder gar
nicht mehr gewollt. An diesem Abend soll zum Auftakt der Veranstaltungsreihe Zurück oder Zukunft? die Frage gestellt werden, auf welche Weise die Menschen in Dresden zu einer neuen Kommunikationskultur gelangen können.

Zurück oder Zukunft? wird sich in sechs Diskussionsveranstaltungen mit den zukünftigen Veränderungen in Dresden beschäftigen. Dresden ist bereits heute ein gesellschaftliches Labor der Möglichkeiten, in dem zahlreiche Impulse von außen verarbeitet werden sollten. Die Veranstaltungsreihe bringt darum Zukunftsdenker und Zukunftsdenkerinnen aus Berlin, Bielefeld, Duisburg, Essen, Oldenburg und Wien mit Menschen ins Gespräch, die Dresden heute aktiv mitgestalten.

Wie die zukünftigen Veränderungen verlaufen werden, das haben die Menschen, die hier leben, selbst in der Hand. Neben der zum Auftakt thematisierten Kommunikationskultur werden in der Veranstaltungsreihe verschiedene andere Handlungsfelder über das Jahr 2030 hinaus angeschaut: Wie wird sich unser Wohnraum gestalten, in welcher Wirtschaftsform werden wir arbeiten, in welcher Weise werden wir Wissen erlangen? Wie werden wir uns durch die Stadt bewegen? Kurz: Wie könnten mögliche Zukunftsszenarien aussehen und gestaltet werden?

Auftaktveranstaltung der Reihe Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen im Rahmen des Projektes Zukunftsstadt 2030 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Eine Kooperation der Landeshauptstadt Dresden, des Deutschen Hygiene-Museums, der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung.

Eintritt frei.

Quelle: DHMD / Presse
Informationen zu: Deutsches Hygiene-Museum
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