Spannende Museen zum Anfassen, Kindertheater und Märchenstunde und große Grünflächen zum Spielen sind nur einige Beispiele dafür, womit Dresden für junge Familien zum Erlebnis wird. Einige Tipps findet man hier:
Da ist zunächst das Kindermuseum im
Deutschen Hygiene-Museum. Es setzt ganz auf aktives Mitmachen. Dort laden Angebote auf 500 Quadratmetern zum Experimentieren ein. Zahlreiche interaktive Stationen bieten den Kindern Gelegenheit, die eigenen Sinne zu erforschen und etwas über deren Funktionsweise zu lernen. Hauptthema sind die fünf Sinne Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken. Die Kinder lernen mit ihren Eltern nicht nur ihren eigenen Körper besser kennen, sondern begreifen auch das Museum als besonderen Erlebnisort.
Im
Dresdner Verkehrsmuseum erleben Kinder die Technik auf spielerische Art. Dort kann man sich unter anderem in einer Schmalspurbahn als Lokführer fühlen oder am Flugsimulator ein richtiger Pilot sein. Spannende Experimente können Besucher in den Technischen Sammlungen ausprobieren. Hier erlebt man spielerisch, dass Naturwissenschaft überhaupt nicht langweilig sein muss.
Wer zu Hause die spannenden Kinderbücher von Erich Kästner gelesen hat, ist im
Museum seiner Geburtsstadt gut aufgehoben. Hier kann man nicht nur mehr über das „Doppelte Lottchen“, „Das fliegende Klassenzimmer“ oder „Emil und die Detektive“ erfahren, sondern gleich selbst spielerisch ein Detektiv sein.
Für die dreistufige Detektiv-Ausbildung benötigen Eltern und Ihre Kinder allerdings zwei Tage Zeit. Zum Ausbildungsprogramm gehört ein Stadträtsel, das durch die historische Altstadt führt, eine Spurensuche mit allen Sinnen im Deutschen Hygiene-Museum und in den Technischen Sammlungen Dresden. Die Lösung eines Kriminalfalls sowie die Vermittlung der für einen Detektiv unerlässlichen Fähigkeiten - von der Bedienung einer camera obscura, über Codierung von Botschaften bis zur Herstellung von Geheimtinte. Am Ende der Ausbildung wird der Detektivausweis mit einem Lichtbild komplettiert, auch der selbst gewählte Deckname wird eingetragen und die ganze Familie ist um viele Erfahrungen reicher. Dieses Programm war 2007 für den Deutschen Tourismuspreis nominiert.
Ein Tipp, der bei den Kindern immer gut ankommt, ist eine Fahrt mit der
Parkeisenbahn durch den zwei Hektar
Großen Garten von Dresden, und auch der Kletterwald in der Dresdner Heide sorgt für richtig viel Spaß. Eine riesige Tiervielfalt kann man im
Dresdner Zoo entdecken, wo es sogar eine Zoo-Schule gibt. Auf dem Kinder- und Jugendbauernhof in Dresden-Nickern ist es möglich, bei der Pflege von Haustieren zu helfen und den Alltag eines Bauernhofes zu erleben. Auch im „Eselnest“, in Dresden-Pieschen sind Vierbeiner die Lieblinge der Kinder. Man kann einen Ritt auf ihnen wagen, sie füttern und pflegen, um dann selbst sein Mittagessen am offenen Feuer zu bereiten.
Wenn die Kleinen auf einen Spielplatz wollen, hat die Stadt einiges zu bieten. Direkt im Zentrum, in der Wallstraße, kann die Spielewelt Bastion erobert werden. Dazu gehört auch ein Kinderladen, wo die Kleinen beschäftigt sind, wenn die Eltern kurz mal shoppen gehen wollen. Eine grüne Oase ist beispielsweise der Abenteuerspielplatz Panama in der Äußeren Neustadt. Dort sind auch Schafe, Hühner und Pferde die Spielgefährten. Auf dem Waldspielplatz Albertpark in der Radeberger Vorstadt laden Kletternetze, Balanciergeräte und Sandkästen zum Spielen in freier Natur ein, und ein Sommergarten in der Antonstraße 8 der Äußeren Neustadt ist ein echter Outdoor-Tipp.
Speziell auf Kinderbedürfnisse haben sich einige Theater eingestellt. So bietet das Theater Junge Generation Stücke für die Zielgruppe, wie der Name verrät. Für die Allerkleinsten ist das Puppentheater im Rundkino auf der Prager Straße ein Magnet, und in den Sommermonaten wird der Ausflug auf die Felsenbühne Rathen, wo Indianer-Stücke und Märchen-Spiele zu erleben sind, ein besonders Erlebnis.
Auch beim Essengehen mit Kindern hat die Stadt vieles zu bieten. Eine der kinderfreundlichsten Gaststätten ist die Kümmelschänke in Omsewitz mit Spielplatz, Kindertisch und Wasserspiel. Kleine Gäste werden im Marché-Restaurant (u.a. am Hauptbahnhof und im Großen Garten) von „Picky der Möwe“ durch das Kinderprogramm begleitet. Im Luisenhof, dem „Balkon von Dresden“ können Kinder bis 6 Jahre kostenlos brunchen, und zwischen 7 und 12 zahlen sie einen Euro pro Lebensalter. Wenn Vati in „Wenzel Prager Bierstuben“ in der Königstraße schließlich ein Bier genießen will, können die Kleinen in einer Kinderecke ungestört toben.
www.kinderfreundlichstes –restaurant.de
Und schließlich noch ein Tipp für Familien, die günstig und zentral in Dresden übernachten möchten:
www.maxity.de präsentiert viele Hotels, Pensionen, Gästezimmer und Ferienwohnungen – auch für Familien.
Angebote für Familien und Kinder unterbreitet jederzeit die Dresden Tourismus GmbH (DTG):
www.dresden.de/tourismus
Quelle: DMG