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27.03.2017

YOU MAY ALSO LIKE: ROBERT STADLER

Ab 18. März 2017
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) präsentieren die erste Überblicksausstellung des Designers Robert Stadler. Die von der Direktorin des Kunstgewerbemuseums, Tulga Beyerle, initiierte Ausstellung You May Also Like: Robert Stadler wird von Alexis Vaillant kuratiert und ist von 18. März bis 25. Juni 2017 in der Kunsthalle im Lipsiusbau in Dresden zu sehen.

Robert Stadler, der an der Schnittstelle zwischen Design, bildender Kunst und kritischer Praxis arbeitet, nutzt Design um soziale Probleme zu hinterfragen und neue Wege zur Entwicklung von Objekten zu erproben. You May Also Like: Robert Stadler ist die erste Überblicksausstellung seiner Arbeiten, von denen mehr als siebzig präsentiert werden. Ausgehend von Stadlers Interesse an Objekten aller Art erweiterte er die Ausstellung sorgfältig um historische und zeitgenössische Objekte. Neben Stücken aus Stadlers eigener Kunstsammlung präsentiert die Ausstellung zwanzig Meisterwerke und unbekannte Artefakte aus acht Sammlungen der SKD. Die Kombination von Objekten aus verschiedenen Epochen schafft eine transhistorische „Gemeinschaft der Objekte“, und entwickelt anhand von fünf Themen ein Netzwerk von Bedeutungen.

Die Themenbereiche (1) Künstliche Intelligenz, (2) Instabilität und Fetischismus, (3) Informierte Objekte, (4) Die Umwandlung des Natürlichen ins Künstliche und (5) Formen von Zufall/Kontrolle und Fragmentierung gliedern den Raum vor einem übergroßen, beleuchteten Bildschirm an der Rückwand. Der Bildschirm als spezifische Oberfläche verbindet die ausgestellte „Gemeinschaft der Objekte“ mit der digitalen Welt.

Im Kontext der Ausstellung verknüpft sich die Phrase “you may also like” mit der Vielschichtigkeit von Stadlers eigenem Profil. Sie lässt auch erahnen, wie Stadlers Profil „funktioniert“ – sowohl mit den Objekten als auch mit den von ihnen verkörperten Ideen. Doch in einer Welt, in der die Mechanismen des e-Business auf „Beliebigkeit und Begehren“ beruhen, wirft der volle Titel gleichzeitig ein kritisches Schlaglicht auf das, was ein Individuum im Internet heute ausmacht: die Erstellung eines Profils und das Sammeln von Likes.

Austelungsort: Kunsthalle im Lipsiusbau, Brühlsche Terrasse

18. März bis 25. Juni 2017

Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Quelle: SKD Dresden / Presse
Informationen zu: Kunsthalle im Lipsiusbau
Informationen zu: Brühlsche Terrasse
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