Das im Stil der italienischen Hochrenaissance gebaute Albertinum ist ein Museumsbau an der Brühlschen Terrasse. Es beherbergt die Gemäldegalerie Neue Meister und die Skulpturensammlung. Ursprünglich befand sich an dieser Stelle das von 1559 bis 1563 errichtete kurfürstliche Zeughaus. Im Zeitalter des Barock ausgebaut, war es damals Sitz des Waffenarsenals des Heeres. Einige Meisterstücke der Schmiede- und Büchsenmacherkunst können heute noch in der
Rüstkammer im
Zwinger bewundert werden. Von 1884 bis 1889 wurde das verfallende Zeughaus von Carl Adolf Canzler zu einem Archiv und Museum umgebaut. Den Namen Albertinum erhielt es nach dem damals regierenden König Albert. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es von 1951 bis 1964 wieder aufgebaut.
Nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 präsentiert sich das Albertinum in neuem Gewand: Über dem Hof der Vierflügelanlage „schwebt“ ein raumhaltiges Dach. Das Haus vereint Exponate aus zwei Sammlungen, der
Galerie Neue Meister und der
Skulpturensammlung. Die neue Dauerausstellung erinnert an wichtige Impulse, die von Dresden für die moderne Kunst ausgingen und lässt die beiden Sammlungen miteinander in Dialog treten.