Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer politischer Strafjustiz in Dresden. Der 1907 eröffnete Justizkomplex am Münchner Platz wurde bis 1956 als Gerichtsort, Haftanstalt und Hinrichtungsstätte genutzt. 1957 übernahm die damalige Technische Hochschule das Gebäude. Der ehemalige Hinrichtungshof wurde 1959 zur "Mahn- und Gedenkstätte des antifaschistischen Widerstandskampfes". Seit 1994 ist die Gedenkstätte Teil der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft. Sie dokumentiert Rechtsmissbrauch, Verfolgung und Widerstand während der nationalsozialistischen Diktatur, der sowjetischen Besatzung und der DDR.