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Fetscherplatz

Fetscherplatz
01307 Dresden
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Der Fetscherplatz und die angrenzende Borsbergstraße sind die geschäftlichen Zentren des Dresdner Stadtteiles Striesen. Dabei bestimmte der Der Ackerbau eine lange Zeit das wirtschaftliche Fortkommen des Viertels. Die ursprünglich slawische Siedlung wurde im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt; Ende des 19. Jahrhunderts war das Dorf so sehr mit Dresden verwachsen, dass es kurzerhand eingemeindet wurde.

Die heutige Architektur des östlich der Altstadt gelegenen Stadtteils stammt größtenteils aus der Gründerzeit. Ein Bebauungsplan legte Mitte des 19. Jahrhunderts fest, dass westlich vom alten Dorfkern eine „offene“ Bebauung mit Mietshäusern stattzufinden habe, weshalb sich Striesen auch zum grünen Vorort entwickelte. Die zwei- bis dreigeschossigen Stadtvillen wiesen meist einen quadratischen Grundriss auf und werden deshalb bis heute als „Kaffeemühlen-Häuser“ bezeichnet.

Der alte Dorfkern, aber auch Teile des neuen Wohnviertels fielen den Luftangriffen auf Dresden 1945 zum Opfer. An ihre Stelle traten Gebäude in der Großblockbauweise der fünfziger Jahre.

Striesen ist heute ein belebtes Wohn- und Einkaufsviertel. Neben den sichtbar vielen grünen Ecken beherbergen die alten und neuen Häuser sowohl Läden für den täglichen Bedarf als auch für besondere Anschaffungen. Ob Mobiliar, Kunst, Buchläden oder Hochzeitsausstatter - hier stößt man überall auf Spezialisten.
Details
Verkehrsanbindung Straßenbahnlinien 4, 10, 12 und Bus 74 bis Haltestelle Fetscherplatz
Behindertengerecht k.A.
Objektdaten zuletzt aktualisiert am 21.9.2010
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