Im Oktober 2011 eröffnete das von dem amerikanischen Architekten Daniel Libeskind umgebaute und erweiterte Militärhistorische Museum der Bundeswehr seine neue Dauerausstellung. Mit über 10.000 Exponaten wird darin Gewalt als ein historisches, kulturelles und anthropologisches Phänomen thematisiert. Dabei werden die Besucher mit dem eigenen innewohnenden Aggressionspotenzial konfrontiert. Das Museum möchte Denkräume öffnen, es versteht sich als Forum für die Auseinandersetzung mit Militärgeschichte, für den Diskurs über die Rolle von Krieg und Militär in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.