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Das Kneipenviertel Weiße Gasse

Quadratur des guten Geschmacks

22 Adressen sind es inzwischen geworden; innerhalb von acht Jahren eine beträchtliche Leistung. Im Jahr 2002 hat alles angefangen, mit einer Handvoll Gastronomen, einer traumhaften Innenstadtlage und vor allem einer richtig guten Idee, die schnell zum Selbstläufer wurde. Ein Kneipenviertel für die Altstadt sollte her, gedacht für die Dresdner und nicht nur die Touristen, eines, das die Innenstadt auch jenseits der Ladenschlusszeiten belebt. Und siehe da: Die Weiße Gasse bildet heute den Kontrapunkt zu den beiden längst etablierten Ausgehvierteln Münzgasse und Neustadt.

22 Adressen, das bedeutet vor allem Vielfalt. Deutsch, holländisch, irisch, indisch oder italienisch, texanisch-mexikanisch, spanisch oder fernöstlich, mit einem Hauch von Übersee, Karibik oder Weltstadt – die Weiße Gasse versprüht mit einer großen Auswahl an Cafés, Restaurants und Bars sehr kosmopolitischen Charme.
Schon tagsüber ist hier viel los; kein Wunder, da die wichtigsten Einkaufsadern der Stadt gleich um die Ecke liegen. Außerdem vereinigen sich in den Sommermonaten die Außenplätze aller Lokale zu einer großzügigen Terrasse mit sicher über 2000 Sitzmöglichkeiten – da ist Stimmengewirr vorprogrammiert.

Abends wird es im Viertel erst recht lebendig. Bei der großen Vielfalt fällt die Wahl auf ein Lokal bestimmt nicht leicht. Damit es keinen Streit gibt, darf bei jedem Besuch jemand anderes aus der Runde entscheiden. Wenn größere Gruppen ihr Beisammensein planen, heißt es am besten zunächst: Treffpunkt Gänsediebbrunnen. Beim Schlendern zum Wahrzeichen der Weißen Gasse hat dann jeder schon einen Lieblingsplatz erspäht und kann zur gemeinsamen Entscheidungsfindung beitragen. Ob Dresdner oder Touristen, ob mittags oder am Abend: Man sieht sich in der Weißen Gasse.

  

Von der Meile zum Viertel: Kulinarischer Marktplatz in Zahlen

2002 ist das Geburtsjahr der "Kneipenmeile" Weiße Gasse

2005 sind bereits 11 Gaststätten vertreten

2008 gehören insgesamt 20 verschiedene Gastronomen, Bars und Restauarnts dazu

ca. 2.3000 Innenplätze und 2.000 Außenplätze

16 verschiedene Landerküchen

2010 ist die bisherige Spitze mit 22 Adressen erreicht

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Die "Dresden eDition" ist erschienen