Die berühmteste Brücke Dresdens verbindet die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz miteinander: Auf der Blasewitzer Seite befindet sich der
Schillerplatz, auf der Loschwitzer Seite gelangt man zunächst auf den
Körnerplatz.
Die mächtige Eisenkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 226 Meter wurde 1893 in nur zweijähriger Bauzeit fertiggestellt. Sie zählt damit zu einer der ersten ihrer Art in Europa. Der Name "Blaues Wunder" geht auf den ursprünglich grünen Anstrich der Brücke zurück, der sich jedoch mit der Zeit blau färbte.
1945 konnten die Handwerker Erich Stöckel und Paul Zickler sowie der Brückenkommandant Hauptmann Wirth die Brücke vor ihrer Zerstörung bewahren, als sie in den letzten Kriegstagen von der SS gesprengt werden sollte, um die heranrückende Rote Armee aufzuhalten.
Die Gegend rund um das Blaue Wunder ist ein tradierter Handelsstandort und zählt heute zu den beliebtesten Wohnvierteln, Ausflugszielen und Einkaufsgebieten der Stadt.