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Gartenstadt Hellerau

Moritzburger Weg
01109 Dresden
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Der Dresdner Stadtteil Hellerau gilt als die erste deutsche Gartenstadt. Gartenstädte wurden als neues Konzept Ende des 19. Jahrhunderts entworfen, um den Wohnstandard, das große Opfer der Industriellen Revolution, wieder zu verbessern.

Der Londoner Howard entwarf die ersten Pläne für Städte, die einen Dreiklang aus Arbeit, Wohnen und Kultur bildeten. Sie sollten die Nachteile der Großstädte durch viel Begrünung und Auflockerung in der Bebauung ausgleichen um dabei zugleich die Vorteile von nahen Kultureinrichtungen und kurzen Arbeitswegen zu erhalten.

Als „Au am Heller“ wurde das jetzige Hellerau nach dem Vorbild fortschrittlicher englischer Arbeiterwohnsiedlungen des späten 19. Jahrhunderts entworfen und gebaut.
Der Stadtteil wurde im vergangenen Jahrhundert mehrfach aus- und umgebaut und um den Markt und das Festspielhaus erweitert.

Eine weitere bedeutende Einrichtung sind die „Deutschen Werkstätten Hellerau".  Hier fand die erste industrielle Möbelfertigung Deutschlands statt; der über Jahrzehnte gewährleistete hohe Standard sichert den Produkten aus den Werkstätten heute wie damals das gewisse Renommée. Mehrere Auszeichnungen erhielten die Werkstätten bereits bei den großen Weltausstellungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Außer exklusiven Möbelanfertigungen stammen auch die Inneneinbauten des Sächsischen Landtags, der Neuen Synagoge und der Raddampfer der Sächsischen Dampfschiffahrt von hier.

Heute wohnen im nördlichen Stadtteil Hellerau etwa 6.000 Menschen.
Details
Behindertengerecht k.A.
Objektdaten zuletzt aktualisiert am 8.10.2013
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