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Die Einkaufsstadt

Ein Bummel durch die Dresdner Viertel

Altstadt: Ausgewählte Geschäfte zwischen Hauptbahnhof und Elbe

Die Altstadt ist nicht nur das Kerngebiet für Touristenströme, sondern auch das Einkaufsmekka Dresdens. Prager Straße, Quartier Mitte und Neumarkt heißen die drei großen Einkaufsviertel zwischen Hauptbahnhof und Elbe.

Die Prager Straße ist das Tor zur Innenstadt und seit mehr als einem Jahrhundert die bedeutendste Geschäftsstraße Dresdens. Im Zuge des Wiederaufbaus ab 1965 entstand hier eine der ersten Fußgängerzonen in Deutschland. Ihre Neugestaltung und die Eröffnung der Centrum Galerie haben sie zuletzt wieder attraktiver gemacht. Moderne Glasfassaden, viele Springbrunnen und Sitzgelegenheiten verdrängten allmählich den DDR-Charme, der hier noch in den späten 90er Jahren herrschte. Neben vielen einzelnen Geschäften und Boutiquen bietet die Centrum Galerie rund 120 weitere Geschäfte. Schräg gegenüber befindet sich das große Karstadt Warenhaus.

Die Altmarkt-Galerie schafft eine Verbindung zum Quartier Mitte und wird sich nach ihrem Ausbau vom Altmarkt bis zum Postplatz und zur Wilsdruffer Straße erstrecken. Die Eröffnung des Erweiterungsbaus ist für April 2011 geplant – danach gibt es an dieser Stelle noch einmal 90 neue Geschäfte. Hinzu kommen viele inhabergeführte Geschäfte für exklusive Mode und Schuhe auf der Wilsdruffer Straße. Das Quartier Mitte rings um den Altmarkt bildet das Zentrum der Stadt: Hier befinden sich das Rathaus, die Tourist-Information im Kulturpalast und einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie der Zwinger und das Residenzschloss.

Gleich daneben liegt der Neumarkt, neben dem Altmarkt der bekannteste Platz der Innenstadt. Wie dieser gehört er zu den ältesten Siedlungskernen und über lange Zeit auch zu den gesellschaftlichen Zentren Dresdens. Aufgeteilt in acht verschiedene Bebauungsquartiere verändert der Neumarkt seine Gestalt gegenwärtig fortlaufend. In den bereits fertiggestellten Gebäuden haben renommierte Geschäfte ihre Adresse gefunden: Juweliere, Kunsthändler, Modeboutiquen, Souvenir-Läden und Geschäfte mit typisch sächsischen Produkten. Im Quartier I („Quartier an der Frauenkirche“) ist eine überdachte Einkaufspassage untergebracht; insgesamt beherbergt allein dieses Areal etwa 50 Geschäfte und Lokale.

Neustadt: Nichts, was es nicht gibt

Ein abwechslungsreicher Stadtteil erwartet die Kunden auf der anderen Elbseite: Neustadt ist eben nicht gleich Neustadt! So vielseitig wie die Bebauung geben sich die einzelnen Läden, Geschäftsinhaber und nicht zuletzt die Kundschaft. Drei verschiedene Einkaufsviertel gehören dazu.

Das Barockviertel verströmt viel Flair. Der ursprünglich älteste Teil von Dresden wurde im 17. Jahrhundert neu aufgebaut und blieb im Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt. Zum Glück, denn die Atmosphäre ist im Gegensatz zur Altstadt noch echt. Auf der Königstraße und in den umliegenden Gassen haben sich besonders hochwertige Geschäfte angesiedelt: Mode, Schuhe, Lederwaren, ein Herrenausstatter mit Tradition, Technik vom Allerfeinsten, renommierte Galerien, Antiquitäten- und Kunsthandlungen.
Das Barockviertel mit seinen kleinen Gassen, Höfen, Brunnen, vielen gastronomischen Perlen und schönen Außenplätzen lädt zum ausgedehnten Flanieren ein und überzeugt vor allem die anspruchsvollen Geschmäcker.

Durch die Kunsthandwerkerpassagen ist das Barockviertel mit der Hauptstraße verbunden. Zwischen den Hausnummer 9 und 19 lebt altes Handwerk wieder auf und in den Schauwerkstätten von Gold- und Silberschmiede, Porzellanmalerei, Glaskunst, Schreinerei oder Lederwerkstatt ist man live dabei.
Ein Besuch in der Neustädter Markthalle gleicht einer Reise in das ausgehende 19.Jahrhundert – natürlich mit der Produktvielfalt von heute. Auch sonst bietet die Hauptstraße eine reiche Auswahl an Geschäften. Zwei Wasserspiele, viele Bänke im Schatten alter Platanen und zahlreiche Imbissmöglichkeiten sorgen dafür, dass jedermann sich zu jeder Tageszeit wohlfühlt.

Die angrenzende Äußere Neustadt ist ein junges Viertel. Ihre Straßenzüge stammen aus der Gründerzeit, die Bewohner sind deutlich unter 40 Jahre, Häuser und Menschen kommen bunter als anderswo daher. Entsprechend alternativ gestaltet sich auch die Einkaufskultur: Viele kleine Geschäfte mit einem individuellen Angebot an Schmuck und exotischen Einrichtungsgegenständen, schrillen oder völlig naturbelassenen Klamotten, Tonträgern, Keramik und andere Dingen wechseln sich ab mit Cafés und Kneipen. Die Äußere Neustadt gilt auch als Bücherviertel: Mehr als zehn kleine Buchläden und Antiquariate mit individueller Note gibt es hier. Dresdens Szeneviertel ist das richtige Pflaster für Individualisten und neugierige Entdecker.

Rund um das Blaue Wunder: Einkaufen in Elbnähe

„Blaues Wunder“ wird die ursprünglich wohl grün gestrichene Loschwitzer Elbbrücke gern genannt: Ihre Konstruktion im Jahr 1893 ohne einen Strompfeiler, aber auch die Rettung vor der Zerstörung 1945 grenzte an ein Wunder. Sie ist ein Wahrzeichen der Stadt, ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen und eine wichtige Verbindung zwischen dem Blasewitzer und dem Loschwitzer Ufer. Der linkselbische Schillerplatz und der rechtselbische Körnerplatz liegen als wichtige Geschäftszentren etwas außerhalb der Innenstadt.

Ansässige Händler und Gewerbetreibende machen etwa aus dem Schillerplatz ein höchst attraktives und lebendiges Einkaufsquartier. Hier finden Anwohner und Besucher durch mehr als 180 Geschäfte und Dienstleister einen spannenden Branchenmix vor: Zahlreiche inhabergeführte Geschäfte mit ganz speziellem Warensortiment und viele bekannte Filialunternehmen gehören dazu. Ein Magnet ist seit über zehn Jahren die Schiller Galerie, die mit dem Cinemaxx auch ein beliebtes Kino beherbergt. Die Händler am Schillerplatz engagieren sich in besonderer Weise für ihr Viertel und begleiten das Geschäftsjahr mit vielen Aktionen wie Abendeinkauf, Stadtteilfesten und Veranstaltungen.

Am gegenüberliegenden Ufer empfängt die Gegend rund um den Körnerplatz die Gäste ebenfalls mit vielen Kleinoden. Handwerk, Kunst, Genuss und Lebensart haben hier Tradition, schließlich gilt der Loschwitzer Elbhang bis heute als das Viertel der Künstler. Entsprechend malerisch gestaltet sich die Gegend: Ein alter Dorfkern, viele Villen, natürliches Grün und das blaue Band der Elbe verwandeln die ausgedehnte Shopping-Tour in einen erholsamen Streifzug. Hier und da findet sich ein kleines Lokal mit wirklich auserlesenen Spezialitäten für die Pause beim Bummel.

Die Gegend rund um das Blaue Wunder ist bei Dresdnern wie Touristen sehr beliebt. Da finden sich Geschäfte, für die allein der Weg sich schon lohnt: Nirgends in Dresden gibt es zum Beispiel so viele Spezialisten für alles, was mit Wohnen, Garten und Dekoration zu tun hat. Ganz groß kommen auch die kleinen Refugien des Geschmacks daher: Weinhandlungen, Käse- und Schokoladengeschäfte haben hier ihr Domizil. Fernab vom Trubel der Innenstadt sollte man sich diesen Ausflug öfter gönnen!

Stadtgebiet: Ein Bummel durch die Dresdner Stadtteile

Dresden ist die flächenmäßig viertgrößte Stadt der Bundesrepublik und wird durch die Elbe in einen nördlichen und einen südlichen Teil gegliedert. Beide Hälften verfügen über eine vielseitige Struktur: Alte Dorfkerne, gediegene Villenviertel und großstädtische Quartiere mit moderner Architektur wechseln sich ab.
Nahezu jeder Stadtteil verfügt über ein eigenes Geschäftszentrum; oftmals findet man gerade außerhalb der City ganz besondere Läden mit einem hochspezialisierten Warensortiment.

Ein solcher Stadtteil ist Striesen, dessen heutige Architektur größtenteils aus der Gründerzeit stammt. Die zwei- bis dreigeschossigen Stadtvillen mit ihrem meist quadratischen Grundriss werden gern als „Kaffeemühlen-Häuser“ bezeichnet.
In Striesen mischen sich Läden für den täglichen Bedarf mit verschiedenen Fachgeschäften. Ob Mobiliar, Kunst, Buchläden oder Hochzeitsausstatter - hier stößt man überall auf Spezialisten. Die geschäftlichen Zentren sind der Fetscherplatz und die Borsberstraße.

Die Kesselsdorfer Straße ist die Hauptgeschäftsstraße für Löbtau und die angrenzenden Viertel. Aber einige Geschäfte gibt es nur hier und nirgendwo sonst: Kein Wunder, dass auch aus anderen Stadtteilen regelmäßig viele Leute zum Einkaufen kommen. Löbtau gehört zu den ältesten urkundlich erwähnten Siedlungen im Elbtal. Die heutige Gestalt geht zurück auf das späte 19. Jahrhundert; typisch sind die so genannten Würfelhäuser aus der Gründerzeit.
Das Geschäftszentrum bietet eine ideale Mischung aus Handwerksbetrieben, inhabergeführten Geschäften, Bankfilialen, Reisebüros und Kanzleien, Arztpraxen und Apotheken, verschiedenen Dienstleistern und Lokalen.

Ähnliche Zentren mit außergewöhnlichen Geschäften oder Einkaufscentern finden sich zum Beispiel in der Südvorstadt, in Plauen oder in Mickten. Der letztgenannte Stadtteil grenzt direkt an das Gewerbegebiet in Kaditz. Hier hat vor kurzem das Einkaufszentrum Elbe-Park in einer anderen Dimension neu eröffnet: Über 170 Geschäfte erwarten die Kunden, dazu gehören ein Kinderland, eine Vielzahl an Imbissmöglichkeiten und Restaurants und ein großes Kino. Da kann man gut und gern einen ganzen Tag verbringen!

Umland: Besondere Adressen rund um Dresden

Es gibt Geschäfte, die sind so gut, dass man dafür gern den einen oder anderen Weg in Kauf nimmt. Sei es, weil das Gewünschte nur dort und nirgendwo sonst geführt wird, die Qualität der Produkte überzeugt oder man einfach gern in einem besonderen Ambiente und bei einem bestimmten Händler einkauft.  Da die Umgebung von Dresden nicht nur über eine gute Infrastruktur, sondern auch eine geradezu malerische Landschaft verfügt, kann man die Einkaufstour gleich mit einem Ausflug ins Grüne verbinden.
Besonders empfehlenswert ist zum Beispiel der Einkauf in Radebeul. In der kleinen Villen- und Gartenstadt westlich von Dresden ist alles zu haben, was mit „Lebensart“ im weitesten Sinne zusammenhängt: Genuss, Kultur und Kunst sind die begehrten Aushängeschilder.

Traditionelles Handwerk hat im Dresdner Umland eine lange Tradition. Dazu zählen zum Beispiel Kunsthandwerk und erzgebirgische Volkskunst, wie sie im Vogtland, im Erzgebirge und in der Sächsischen Schweiz bis heute betrieben werden, aber auch die Tischlerei, die Herstellung von Porzellan oder Uhren in hochspezialisierten Manufakturen. Rund um diese Produkte haben sich eine Reihe weiterer Gewerbe angesiedelt.
Innenausstattung für Küche und Bad, Wohninterieur, hochwertige Accessoires, Kunsthandwerk für die Weihnachtszeit oder zum Verschenken und vieles mehr kauft man deshalb gern beim Fachhändler außerhalb der Stadt.

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Die "Dresden eDition" ist erschienen